„Keine Kostenspiele zu Lasten der Gesundheit“

Solidaritätserklärung der SPD Düsseldorf mit den Beschäftigten der DSW

Die SPD Düsseldorf steht weiterhin solidarisch an der Seite der Beschäftigten der Flugsicherheit am Düsseldorfer Flughafen. Massive Überlastung, Verletzung von Mitbestimmungsrechten, Missbrauch bzw. Nichtbeachtung von Arbeitnehmer*innenrechten, vorgeschobene krankheitsbedingte Kündigungen und Abmahnungen – wir sagen, es reicht!
 
Wir unterstützen euch Kolleginnen und Kollegen in eurem Kampf gegen die unhaltbaren Arbeitsbedingungen eures Arbeitgebers. Schon viel zu lange kommt DSW mit seiner Taktik der Versprechungen und des Aussitzens durch. Bund, Land und Kommune sind hier in der Pflicht und müssen endlich handeln. Es ist schön, wenn mittlerweile sogar die Bundespolizei selbst die Lage kritisiert. Der Kritik müssen aber Taten folgen, sonst ist sie nichts wert. Wenn Private den Auftrag nicht erfüllen können, muss Letzterer wieder in die Hand des Staates gehen – natürlich unter Übernahme aller Beschäftigten von DSW. Auch die CDU-geführte Landeregierung muss sich dafür einsetzen, dass der Bundesinnenminister sich bewegt. Die Stadt Düsseldorf muss als Anteilseignerin am Flughafen deutlich machen, dass die Gesundheit und die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wichtiger sind als Profitinteressen Einzelner. Die SPD in Düsseldorf fordert gemeinsam mit Thomas Kutschaty einen sozialen Neustart – das gilt auch für die Beschäftigten des Düsseldorfer Flughafens. Gebt nicht auf, wir sind an eurer Seite!
 
Solidarische Grüße
 
Annika Maus &
Oliver Schreiber (Vorsitzende der SPD Düsseldorf)
Zanda Martens MdB
Andreas Rimkus MdB
Markus Herbert Weske MdL