Sportliche Leistungen stehen im Vordergrund, keine knappe Kleidung

In einem klaren Statement äußert sich die Kunstturnerin und zweifache Olympia-Teilnehmerin Elisabeth Seitz kritisch zur oft freizügigen Bekleidung im Sport. Hierzu erklären Anja Butschkau, frauenpolitische Sprecherin, und Markus Herbert Weske, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Wir unterstützen die Forderung von Elisabeth Seitz. Die jeweiligen Verbandsregularien zu Bekleidungsvorschriften müssen überprüft werden. Sportliche Leistungen stehen im Vordergrund, keine knappe Kleidung. Wir danken den selbstbewussten Athletinnen und Athleten, die sich in diese gesellschaftliche Debatte einmischen.

Besonders junge Athletinnen müssen darin bestärkt werden, ihr Unbehagen klar und deutlich auszudrücken. Alle Athletinnen und Athleten sollen sich in ihrer Kleidung bei ihren sportlichen Leistungen wohlfühlen, ohne Sorge um sexistische Aufnahmen. Ästhetik darf nicht mit Sexismus verwechselt werden.“