Duisburg und Düsseldorf erhalten 550.000 Euro für Radwege

Das Landesverkehrsministerium hat die Zahlen für das Programm zur Förderung der Nahmobilität 2015 veröffentlicht. „Dabei ist der Blick vor allem auf das Zufußgehen und Radfahren gerichtet, um die Nahmobilität weiter aufzuwerten“, kommentieren die Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp und ihr Düsseldorfer Abgeordnetenkollege Markus Herbert Weske.

Duisburg und Düsseldorf erhalten mehr als eine halbe Million Euro Fördergeld vom Land. Die Mittel kommen vor allem dem Radweg am Rheinufer von Leinpfad bis Am Krienengarten in Wittlaer bis hin zur Stadtgrenze beider Städte zugute. Hier steuert das Land 405.300 Euro zu den Gesamtkosten von 579.000 Euro hinzu. „ Damit wird es am Rhein noch einmal schöner. Die Fortführung der Radwegeverbindung nach Duisburg ist ein wichtiger Schritt zur Netzerschließung rund um Düsseldorf. Das ist nicht nur für Freizeitradler wichtig, sondern bietet auch für die Anbindung an die beiden Innenstädte die umweltfreundliche Alternative“, ergänzt Weske

Mit den Landesgeldern wird in Duisburg zudem mit 90.000 Euro eine Erhebung zur Verkehrsmittelwahl (sog. Modal Split Untersuchung) zu 75 Prozent vom Land bezuschusst. Rund 55.000 Euro gibt es für die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit in Duisburg (22.500 Euro) und Düsseldorf (32.200 Euro) zur Nahmobilitätsförderung.

Aufgenommen wurden landesweit 98 neue Vorhaben, die das Land mit fast elf Millionen Euro bezuschusst. Damit werden kommunale Baumaßnahmen von etwa 15 Millionen Euro ermöglicht. Das Förderprogramm wurde von der Landesregierung aufgelegt, um den Ausbau des Fuß- und Radverkehrs in den Kommunen noch besser zu unterstützen.

Damit setzt das Land die im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen vereinbarte moderne Verkehrspolitik konsequent fort. Außerdem haben die Fraktionen von SPD und Grüne in einem gemeinsamen Antrag eine nochmalige Erhöhung des Zuschusses für 2015 durchgesetzt“, so die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Philipp und Weske.