Kundgebung am 8.12.2014: Mit rheinischer Toleranz gegen Ausgrenzung und Hysterie

Am Montag, den 8.12. 2014, hat eine Gruppierung namens „DÜGIDA – Düsseldorfer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (ein Ableger der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) vor dem Landtag eine Demonstration angemeldet.

Unter dem Motto “NRW gegen Islamisierung“ wollen äußerst rechte Gruppierungen und Parteien die nachvollziehbare Besorgnis von Bürgerinnen und Bürgern vor islamistischer Gewalt für ihre Zwecke missbrauchen. Sie geben vor, nichts weniger als das „christlich-jüdische Abendland“ vor dem „Islamismus“ retten zu wollen. Die Welt zu retten ist das Credo vieler Extremisten (Nazis, IS-Terroristen etc.), die verheerenden Ergebnisse dürften bekannt sein.

Wir möchten durch unsere Versammlung zeigen, dass Düsseldorf islam- und ausländerfeindliche Obsessionen ablehnt. Die Düsseldorfer Stadtgesellschaft ist gegen jede Art von politisch oder religiös begründeten Extremismus, Rassismus und Ausgrenzung. Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für Respekt und Demokratie und die pragmatische und problembewusste Gestaltung unserer vielfältigen Gesellschaft.

Wir rufen daher am Montag, den 8. Dezember, zu einer friedlichen, eher stillen Versammlung für Demokratie und Vielfalt, gegen Ausgrenzung und Hysterie auf.
Zeit: 8. Dezember 2014, 18 Uhr (Sammlungsphase ab 17.30 Uhr)
Ort: Johannes-Rau-Platz / Nähe Apollo Varieté

Diesen Aufruf unterstützen bisher: Bündnis 90/Die Grünen Düsseldorf, Deutscher Gewerkschaftsbund Düsseldorf, Diakonie Düsseldorf, Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf, FDP Düsseldorf, Piratenpartei Düsseldorf, SPD Unterbezirk Düsseldorf…
(weitere Unterstützer sind herzlich willkommen und können sich gerne melden)

ViSdP: Volker Neupert, Düsseldorfer Appell/Respekt und Mut, Bastionstraße 6, 40213 Düsseldorf