Småland-Vertrag beendet Möbelkrieg (Achtung: Sperrfrist 1. April 2014!)

Die beiden Landtagsabgeordneten Reiner Breuer (Neuss) und Markus Herbert Weske (Düsseldorf) haben sich zu einem Friedensgespräch in der entmöblierten Zone auf der Kardinal-Frings-Brücke getroffen.

"Nachdem sich die beiden Stadtspitzen lange genug gegenseitig vermöbelt haben, können wir mit dem ‚Småland-Vertrag‘ nun ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis präsentieren: Düsseldorf darf sich in seinem Angebot auf hochpreisige Inneneinrichtungen konzentrieren. Wir in Neuss erhalten im Gegenzug die Rechte am Verkauf von Möbeln, die auch eine Funktion haben", freut sich Breuer über die so genannte ‚Schickimicki-Klausel‘. Weske: "So hat der Neußer eine Alternative zur Viehzucht und kann seine Scheune als Gästezimmer herrichten. Oft genug finden Touristen und Messegäste in der Landeshauptstadt kein freies Hotel."

Bei der Zuordnung der Farben seien sich die Unterhändler schnell einig geworden, berichtete Weske: "Wir wollten ‚Grün‘ für Düsseldorf und haben es auch bekommen. Mit ‚Gelb‘ kann man ja hier nichts anfangen." Breuer: "’Rot‘ wird es weiterhin in beiden Städten geben. Hier soll das Angebot im Mai sogar noch erweitert werden." Die SPD-Politiker ergänzten, dass am Ende sogar noch eine Produktpalette übrig geblieben sei. "Kölschstangen und gehäkelte Kölschstangenhalter waren stets Ladenhüter. Dafür wird man zukünftig weiter rheinaufwärts fahren müssen; aber wirklich nur dafür", betonten Breuer und Weske abschließend.