‚Solidaritätsfonds der Feuerwehren‘: NRW gibt eine Million Euro Startkapital

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine Million Euro als Startkapital an den Verein ‚Solidaritätsfonds der Feuerwehren in NRW e.V.‘ überwiesen, um den Angehörigen von Feuerwehrleuten zu helfen, die während eines Einsatzes ums Leben gekommen sind. „Der Anlass dafür war ein tragischer Unfall bei einem Feuerwehreinsatz, bei dem es nicht um ‚Leib und Leben‘ ging. Über eine Petition an den Landtag stellte sich heraus, dass es keine Härtefallregelungen in NRW gibt, die einen solchen tödlichen Unfall für die Hinterbliebenen finanziell regelt“, berichtete der Düsseldorfer SPD-Landtagsabgeordnete Markus Herbert Weske. Der Feuerwehrwehrmann war auf dem Weg zu einem Scheunenbrand tödlich verunglückt. Der Unfall wurde jedoch nicht als qualifizierter Dienstunfall anerkannt, da es bei dem Einsatz eben nicht um ‚Leib und Leben‘ ging.

Der neue Verein, dem alle Feuerwehren in NRW beigetreten sind, finanziert sich mit Hilfe des Gründungskapitals des Landes und durch Beiträge und Spenden. Weske: „Die Hilfe kann bis zu 20.000 Euro betragen und ist eine persönliche Unterstützung von Angehörigen eines in Ausübung des Feuerwehrdienstes oder der Verbandstätigkeit zu Tode gekommenen Feuerwehrmannes – unabhängig davon, ob er Mitglied einer Freiwilligen, Berufs- oder Werkfeuerwehr war.“