RRX? In Düsseldorf passiert erstmal nix!

RRX? In Düsseldorf passiert erstmal nix!

Zur heute getroffenen Vereinbarung von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG Dr. Rüdiger Grube und NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper erklärten Karl-Heinz Krems (SPD-Landtagskandidat für den Düsseldorfer Osten) und Markus Herbert Weske (SPD-Landtagskandidat für die City und den Düsseldorfer Norden):

"Wieder einmal wird Düsseldorf bei den konkreten Planungen für den RRX nicht berücksichtigt. Damit wird der dringend notwendige Bau weiterer Gleise auf der Strecke Duisburg – Düsseldorf auf unbestimmte Zeit vertagt. Anstatt die Landeshauptstadt Düsseldorf besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreich zu machen, werden die Besucher der Stadt und insbesondere die Berufspendler weiter gezwungen, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, die ohnehin heillos überlastet ist. Das geht zu Lasten der Wohnbevölkerung der Stadt – entlang der Straßen genauso wie entlang der Bahntrasse: Seit Jahren werden die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahngleise zwischen Düsseldorf und Duisburg vertröstet, dass der dringend notwendige Lärmschutz mit dem Bau des RRX gebaut werden soll. Nun steht dieser Streckenabschnitt wieder nicht auf der Agenda der schwarz-gelben Koalitionen in Düsseldorf und Berlin. Die vier Düsseldorfer CDU-Landtagsabgeordneten haben in den vergangenen fünf Jahren bei der Regierung Rüttgers nichts erreicht. Ihre Bilanz lautet: Weniger statt mehr Düsseldorf für NRW. CDU und FDP haben den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Lärm- und Staubemissionen entlang der Strecke weiter auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Wir werden uns nach der Landtagswahl am 9. Mai 2010 darum kümmern, dass der Lärmschutz unabhängig vom Bau des RRX zeitnah verwirklicht wird."