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Pressemitteilung:

18. Oktober 2018

An Düsseldorfer Grundschulen über 90 Lehrerstellen unbesetzt

Zur nun vorliegenden Antwort auf die Kleine Anfrage des Düsseldorfer Landtagsabgeordneten Markus Herbert Weske an die schwarz-gelbe Landesregierung über den aktuellen Stand (27. September 2018) bei den Stellenbesetzungen an den Düsseldorfer Grundschulen erklärt der SPD-Politiker:

„Wenn die Kinder nach den Herbstferien wieder zur Grundschule gehen, sind in Düsseldorf insgesamt 90,72 Vollzeit-Stellen unbesetzt und es fehlen die entsprechenden Bewerberinnen und Bewerber. Das liegt vor allem an der immer noch unterschiedlichen Bezahlung: Obwohl seit dem in 2009 in Kraft getretenen neuen Lehrerausbildungsgesetz die Studierenden für alle Schulformen die gleiche und gleich lange universitäre Ausbildung durchlaufen, verdienen sie am Ende als Lehrerinnen und Lehrer an unseren Grundschulen deutlich weniger.“

Die SPD-Landtagsfraktion habe daher in der vergangenen Woche einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine gleiche Besoldung unabhängig von der Schulform beinhalte, erläuterte Weske: „Die Lehrerinnen und Lehrer leisten über alle Schulformen hinweg einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Daher verdienen sie auch die gleiche Besoldung; kurz: A13 für alle! Bundesländer wie Brandenburg und Berlin haben das erkannt. Dort wird die Besoldung der Grundschullehrer ab 2019 auf A 13 angehoben, um dem Lehrermangeln entgegenzuwirken.

Da die höhere Besoldung jährlich rund 436 Millionen Euro kosten wird, arbeite ich zurzeit mit den anderen SPD-Finanzpolitikern an einer seriösen Gegenfinanzierung. Diese werden wir in den kommenden Wochen bei den Beratungen zum Haushalt 2019 vorlegen. Dann gibt es wirklich überhaupt keinen Grund mehr sich dieser attraktiven und gerechten Lösung zu verweigern.“

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