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Statement:

26. Juli 2021

SPD fordert Ausnahmegenehmigung für Terrassen bei Samstagabendspielen der Fortuna

Die SPD kritisiert die Entscheidung der Stadt, bei Samstagabendspielen der Fortuna keine Verlängerung der Außengastronomie über 22.00 Uhr hinaus zuzulassen, scharf. Einen diesbezüglichen Antrag eines Gastronomen hatte die Stadt mit der Begründung, es bestehe „kein überragendes öffentliches Interesse an dem Spiel“, abgelehnt.

„Das Spiel gegen Bremen beginnt um 20.30 Uhr und wird spätestens gegen 22.15 Uhr abgepfiffen. Es kann doch niemand ernsthaft wollen, dass in Zeiten steigender Inzidenz während des Spiels die Terrassen abgebaut werden sollen und die Menschen in geschlossene Räume getrieben werden“, erklärte der Co-Vorsitzende der Ratsfraktion SPD/Volt, Markus Raub.

„Allein schon aus diesem Grund muss hier stadtweit eine Ausnahme gemacht werden. Warum die Stadt bei einem Spiel der Fortuna kein überragendes öffentliches Interesse sieht, ist nicht nachzuvollziehen“, ergänzte die Co-Vorsitzende der Ratsfraktion SPD/Volt, Marina Spillner. „In diesen Fällen reden wir ja auch nicht über eine Verlängerung bis weit nach Mitternacht wie bei der EM. Ein Spiel in der Liga dauert nur 90 Minuten!“

Der Landtagsabgeordnete Markus Herbert Weske verweist auf die Ausnahmen, die das Landesrecht zulasse. „Was bei der EM gegangen ist, muss natürlich auch bei Spielen der Fortuna gehen. Das Landes-Immissionsschutzgesetz lässt für solche Fälle ausdrücklich eine Terrassensperrzeitverkürzung zu. Für die wenigen Samstagabendspiele der Fortuna muss eine stadtweite Regelung getroffen werden, die die maßvolle Verlängerung der Öffnung der Terrassen bis 23:00 Uhr erlaubt.“

„Die Stadt muss auch weiterhin alle ihre Möglichkeiten nutzen, die Gastronomie nach bzw. in der Pandemie zu stützen, anstatt ihr Knüppel zwischen die Beine zu werfen“, so Raub abschließend.

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