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Pressemitteilung:

28. Mai 2021

Gutscheine für Kinder und Jugendliche bringen den nötigen Neustart im Sportbereich

Anlässlich des heutigen Weltspieltags haben das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. und die Deutsche Sportjugend eine repräsentative Umfrage unter Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren und Erwachsenen durch das Politik- und Sozialforschungsinstituts Forsa durchführen lassen – mit einer klaren Botschaft: Kinder vermissen Bewegung und Sport in der Corona-Pandemie.

Besonderes Augenmerk verdient die Bewertung der Befragten eines kostenlosen Zugangs zu einem Sportverein: Wenn nach der Corona-Pandemie jedes Kind ein Jahr lang kostenlos bei einem Sportverein mitmachen könnte, würden 61 Prozent der Kinder dieses Angebot auf jeden Fall wahrnehmen; weitere 25 Prozent würden dies wahrscheinlich tun.

Hierzu erklärt Markus Herbert Weske, sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Die Umfrage bestätigt eindrucksvoll, dass junge Menschen Bewegung und Sport brauchen und wollen. Leider konnten die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Monaten so gut wie gar nicht zu ihrem Sportverein, nicht in die Turnhalle und auch nicht auf den Bolzplatz. Wir als SPD-Landtagsfraktion fordern daher wiederholt, dass das Land den Neustart nach der Pandemie auch im Sport unterstützt. Wir müssen aufholen, was über ein Jahr nicht möglich war: Wir müssen Kindern und Jugendlichen – gemeinsam mit einem dichten Netz an Sportvereinen und den vielen ehrenamtlich Aktiven – wieder Möglichkeiten für Sport und Bewegung bieten.

Deswegen sprechen wir uns für Sportgutscheine aus: Für alle Schülerinnen und Schüler, die in den kommenden Monaten in einen Sportverein neu eintreten, soll das Land für ein Jahr den Mitgliedsbeitrag übernehmen. So investieren wir in die Kinder und ihre Gesundheit und zugleich in unsere Sportvereine. Ziel muss es sein, möglichst viele wieder für den Sport zu begeistern; denn wer einmal angefangen hat, hört sicherlich so schnell nicht wieder auf. Zugleich helfen wir auch den Vereinen, die durch Corona teilweise erhebliche Mitglieder- bzw. Einnahmeverluste verkraften müssen.“

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