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Pressemitteilung:

26. März 2020

Corona-Krise: Soforthilfe läuft Freitag an / Hausbanken müssen jetzt Kredite freigeben!

Das Hilfspaket zur Unterstützung für Kleinbetriebe und Solo-Selbständige durch Land und Bund läuft dieses Wochenende nun konkret an. Darauf weisen der SPD-Bundestagabgeordnete Andreas Rimkus und Landtagsabgeordneter Markus Herbert Weske hin. „Vor allem Kleinbetriebe und Solo-Selbstständige brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe in Form von direkten Zuschüssen“, erklärt Rimkus. „Dafür sind jetzt die Voraussetzungen durch die Beschlüsse im Bundes- und Landtag geschaffen worden.“

Zu dem im Bundespaket beschlossenen Maßnahmen stockt das Land NRW die Hilfe noch einmal um 25 Milliarden Euro auf. „Kleine und Kleinstunternehmen können nun, je nach Größe des Unternehmens 9000 Euro für Betriebe bis zu fünf Beschäftigten, 15.000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten sowie 25.000 Euro bei bis zu fünfzig Beschäftigten in Anspruch nehmen“ so Markus Herbert Weske. „Ab Freitag kann das Geld auf der Website des NRW-Wirtschaftsministeriums digital beantragt werden. Damit werden durch das Land auch die Bundesmittel 1:1 an diejenigen weitergeleitet, die jetzt die Unterstützung brauchen um ihre Existenz zu sichern.“

Darüber hinaus fordern die beiden SPD-Politiker die Hausbanken auf, die durch Landes- und Bundesregierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die NRW.BANK bereitgestellten Bürgschaften an die in unverschuldet geratenen Unternehmen in Form von Krediten auch zügig bereitzustellen. „Leider haben wir Rückmeldungen bekommen, dass Hausbanken hier zu zögerlich handeln“, sagte Rimkus. „Es ist absolut notwendig, dass angesichts der nie dagewesenen Herausforderung durch die Corona-Krise alle Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht werden. Ich erinnere daran, dass den Banken in der Finanzkrise Milliarden-Hilfen bereitgestellt wurden – jetzt müssen sie ihren Teil dazu beitragen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern. Wir stehen hierzu auch im Gespräch mit den Düsseldorfer Kreditinstituten, um uns über den konkreten Ablauf der Maßnahmen in unserer Stadt auf dem Laufenden zu halten“, so der Bundestagsabgeordnete.


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